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Einmal Hölle und Zurück

Premiere am 17. Juli 2021

Der Kirchenpatron von Umhausen – der Hl. Vitus – wurde laut einer Legende, von einer Amme im christlichen Glauben erzogen. Als das sein Vater erfuhr, gefiel ihm das überhaupt nicht. Er wollte Vitus von seinem Glauben abbringen und später sogar umbringen. Dieser familiäre Konflikt, die Konfrontation mit dem Glauben und die Ausgrenzung innerhalb der Familie sind alles Themen, die auch in das 21 Jhdt. passen. Was passiert mit Kindern, die von der Familie oder ihren Eltern verstoßen werden? Die meisten kommen ins Heim.

Vor vielen Jahren hat es die Enthüllung von Missständen in vielen Tiroler Erziehungsheimen gegeben. Martinsbühel war ein negatives Paradebeispiel, wo Kinder gedemütigt und misshandelt wurden. Über Jahre hinweg blieben die Missstände im Dunklen. Wir wollen diese wieder ins Licht rücken. Und zwar ins Rampenlicht. Deshalb widmen wir unsere Spielsaison heuer dem stillen Schrei, den viele Kinder in den 70er Jahren in den Heimen erleben mussten. Gewalt und Demütigungen waren da an der Tagesordnung. 14 ehemalige Heimkinder haben sich bereit erklärt, ihre Geschichten zu erzählen. Aus dieser Vielzahl an Erlebnissen haben wir ein Theaterstück verfasst. Für uns eine große Herausforderung und Bürde zugleich.

Weitere Termine:

Spielbeginn jeweils um 20:20 Uhr.

 

 

Unser Team

Nora Winkler | Margit Partl | Tamara Hechenberger
Maximilian Heiss | Manfred Auderer | Hartwig Ladner
Mathias Walch | Andreas Flür | Engelbert Kaneider 

Lukas Leiter | Sabine Auderer | Sabine Fiegl | Gerhard Hechenberger | Jonah Raffl | Wilma Pixner | Silvana Scheiber | Patrick Falkner | Jana Hechenberger 

 

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